Wie funktionieren Smart Contracts

Die Bedeutung von Smart Contract hat in den letzten Jahren rasant zugenommen und immer mehr Leute wissen sie zu schätzen. Aber was ist eigentlich ein Smart Contract? Viele Menschen haben von ihm im Zusammenhang mit dem Blockchain gehört, was es genau damit auf sich hat, konnten sie nicht in Erfahrung bringen. Ein gewisser Nick Szabo prägte diesen Begriff im 1993, der sowohl studierter Computerspezialist wie auch Jurist ist. Er entwickelte ein System, um ein hoch entwickeltes Vertragsrecht mit den neu aufkommenden E-Commerce Protokollen verknüpfen zu können. Für seine bahnbrechende Arbeit ließ sich Nick Szabo durch andere Computerwissenschaftler wie David Chaum inspirieren. Er wollte eine Spezifikation auf der Basis von Verifikation durch kryptografische Protokolle, klarer Logik wie auch anderer interner Sicherheitsvorkehrungen erreichen und diese für einige traditionelle Anwendungsgebiete ausarbeiten. Allerdings zeigt sich nicht nur Nick Szabo für die Weiterentwicklung der Smart Contracs verantwortlich, da viele an der Entwicklung beteiligt waren, weil die Industrie aufgrund der technologischen Weiterentwicklung nach einer digitalen Methode für Transaktionen verlangte. Daher wurden mehrere Programmiersprachen entwickelt.

Smart Contract von Nick Szabo kreiiert

Nick Szabo wird aber in der Regel als geistiger Vater für die Idee genannt, Verträge mithilfe von kleinen, intelligenten Computerprotokollen zu verwalten. Dabei sind Smart Contracts in ihrem Inhalt und Aufbau durchaus mit Verträgen zu vergleichen, die auf Papier festgehalten werden. Sie unterscheiden sich vorrangig dadurch, dass sie komplett digital entstehen, verwaltet und gespeichert werden. Darum wird ein Smart Contract auch gern als kleines Computerprotokoll bezeichnet, welches innerhalb eines Blockchains die Transaktionen verwaltet. Wie genau ein Smart Contract funktioniert lässt sich am besten an einem Beispiel demonstrieren: Da gibt es eine Gruppe von Produktentwicklern, die eine revolutionäre Idee für ein neues Produkt haben. Dieses Produkt könnte im Sturm den Markt erobern, doch das Team der Produktentwickler verfügt einfach nicht über die finanziellen Mittel, um das Produkt herzustellen, zu bewerben und zu verkaufen. An dieser Stelle bieten sich die Crowdfunding Seiten an. Diese einzigartigen Plattformen sind so aufgebaut, dass Ingenieure, Programmierer oder Erfinder dort ihre Projekte vorstellen können, um dafür Investoren zu finden. Diese Investoren können einzeln oder in Gruppen auftreten und daher den benötigten Betrag für das Startup als Gemeinschaft aufbringen. So bekommen auch kleinere Entwicklungsteams die Chance auf eine Produkteinführung, ohne großen Konzernen verpflichtet zu sein, und Investoren mit einem kleineren Budget können trotzdem von den Vorteilen eines vielversprechenden Startup Unternehmens profitieren, wenn es sich rentiert.

Plattform als Vermittler

Die Plattform stellt dabei eine Art Vermittler da, die lediglich dafür gedacht ist, mögliche Investoren und kreative Produktentwickler zusammenzubringen, wobei es hauptsächlich um die Vermittlung des benötigten Startkapitals geht, das von den Unterstützern und Investoren aufgebracht wird. Ohne eine solche Plattform, wäre es für die beide Seiten schwieriger, voneinander zu erfahren und sich miteinander zu verbinden. Die Crowdfunding Plattform fungiert in diesem Fall ähnlich wie eine Partnervermittlung, bei der zwei kompatible Seiten miteinander verkuppelt werden. Dabei müssen die beiden Seiten allerdings ihr Vertrauen in eine dritte Partei setzen. Für die eine Seite geht es dabei, nicht mit einer lukrativen Idee betrogen zu werden, während die andere Seite darum fürchtet, dass sie um ihr investiertes Geld betrogen werden kann.

Crowdfunding Plattform in der Verantwortung

Sobald das von dem Projektentwickler Team benötigte Startkapital angesammelt ist, sollte die Crowdfunding Plattform dieses Geld dem Entwicklerteam komplett zur Verfügung stellen. Allerdings wird meist vereinbart, dass sich auch das Entwicklerteam an gewisse Vorgaben halten muss, bevor der Geldfluss einsetzt. Diese Geschäftsvereinbarungen wären also ein Bestandteil eines Vertrages zwischen den beiden Parteien, der die Finanzierung und die Rückerstattung des Kapitals mit den angestrebten Gewinnen beinhalten sollte. Wenn sich eine der beiden Seiten nicht an die vereinbarten Vertragsbedingungen hält, gilt der Vertrag als nichtig und es kommt weder zur Auszahlung des Startkapitals noch können die Investoren mit einer Vergütung für ihre Kapitalbereitstellung rechnen. In solchen Fällen muss die Crowdfunding Plattform die bis dahin gesammelten Beträge an die jeweiligen Investoren zurückzahlen, während das Projektentwickler Team seine Ideen und die Gewinnbeteiligung rückgängig macht.

Schwierigkeiten bei der Abwicklung

Dabei kann es auch zu ungewollten Komplikationen kommen, weil sich die dritte Partei, also die Crowdfunding Plattform als nicht seriös genug erweist. Die Crowdfunding Plattform kann beispielsweise die Nichteinhaltung der Vertragsbedingungen vernachlässigen, wodurch sowohl den Investoren wie auch den Projektentwicklern ein großer Schaden entstehen kann. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass sich die Projektentwickler um ihre Ideen betrogen fühlten, weil die angebotene Idee nicht nachhaltig geschützt wurde. Es wurde aber auch schon das investierte Kapital der Investoren nachlässig verwaltet und dadurch ganz oder teilweise verloren oder sogar gestohlen.

Smart Contract sind unbestechlich

Da sich eine dritte Partei bei solchen Geschäften meist als entweder kostenintensiv oder unzuverlässig erweisen kann, wissen viele Investoren einen direkten Kontakt zu den Projektentwicklern zu schätzen statt über eine dritte Partei zu kommunizieren. Dies wird ganz einfach, wenn beide Seiten statt auf eine dritte Partei zu setzen lieber Smart Contracs benutzen. Diese gelten als sicher, zu zuverlässig und von außen und innen nicht als manipulierbar. Durch einen Smart Contract können beide Parteien sicher sein, dass beide Parteien sich genau an die Vertragsvereinbarungen halten, da es sonst weder zu einer Auszahlung des Startkapitals kommt noch zu einer Vergütung bei einem einsetzenden Erfolgs des Startup Unternehmens.

Smart Contract wie ein Notar

Die Smart Contracs können in einem solchen Fall so programmiert werden, dass sie die Pflichten eines Vermittlers übernehmen. Bei der Erstellung des Smart Contracts werden die gewünschten Bedingungen von beiden Seiten festgeschrieben wie es auch bei einem Notar oder einem Anwalt in seiner Kanzlei stattfinden würde. Doch statt diese Bedingungen auf Papier festzuhalten, werden sie gleich digital erstellt und dementsprechend ausgeführt. Der Smart Contractverlässt dabei niemals den Blockchain und kann auch nicht von ihm separiert werden. Zudem ist jeder Smart Contract durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen so gekennzeichnet, dass er nicht manipuliert oder im Nachhinein verändert werden kann. Selbst wenn ein Hacker eine Veränderung an einem Smart Contract erreichen würde, so würde die dezentrale Speicherung des Blockchains sofort die Manipulation offenbaren. Jede Veränderung an einem Smart Contract würde vom System umgehend entdeckt und angezeigt werden, da Smart Contract als Kopie tausend- oder millionenfach gespeichert wird. Darin liegt einer der Vorteile der dezentralen Speicherung.

Bei Schwierigkeiten keine Auszahlung

Es kann aber auch vorkommen, dass trotz der eigenen Bemühungen eine der beiden Seiten den Vertrag nicht wie gewünscht erfüllen kann. So kann es passieren, dass für ein bestimmtes Projekt zwar Startkapital gesammelt werden kann, aber nicht die komplette Summe erreicht wird. In diesem Fall wird das Startkapital nicht an die Projektentwickler ausgezahlt, sondern geht wieder an die Investoren zurück. Ebenso kann es vorkommen, dass die Projektentwickler vielleicht aufgrund von technischen Schwierigkeiten einen Rückschlag erleiden und die Produktion nicht zum gewünschten Zeitpunkt aufnehmen können.

Fazit

Die Smart Contracts gehören im digitalen Zeitalter zu den wichtigsten Erfindungen in den letzten Jahren, denn sie revolutionieren das Bezahlsystem auf vielfache Arten. Sie können nicht nur die Einhaltung von Verträgen überwachen, sondern auch regelmäßige Zahlungen veranlassen oder dafür sorgen, dass eine Ware bei Lieferung umgehend bezahlt wird, was früher per Nachnahme ein umständlicher Vorgang war. Die Industrie und die moderne Geschäftswelt werden sehr schnell zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten im digitalen Datenverkehr für die Smart Contracts finden, was nur zu begrüßen ist, da sie als nicht manipulierbar gelten. Der Smart Contract in Verbindung mit der Sicherheit des Blockchain wird sicher auch noch weitere interessante Nutzungsmöglichkeiten offenbaren.

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